Keinen Mist als Hausaufgaben geben

Von Doreen Fryling – aus dem Englischen übersetzt von Dominik Hempel

Keinen Mist als Hausaufgaben geben: Fragen, die man sich als Lehrperson zu Corona-Zeiten stellen sollte.

Viele von uns mussten plötzlich auf Unterricht ohne physische Präsenz wechseln. Hier sind nun einige Ideen, die Sie beim „von Zuhause-Unterrichten“ anwenden können (die Ideen sind sowohl für kurzfristigen Unterricht als auch als Langzeitlösungen anwendbar).

Glücklicherweise herrscht kein Mangel an guten Onlineressourcen. Treten Sie Gruppen in sozialen Medien bei, um Zugang zu Ideen und Plänen zu erhalten.

Um Ihnen bei der Planung Ihres Fernunterrichts zu helfen, sind hier nun einige Fragen aufgelistet, die Sie sich stellen sollten, um herauszufinden, was am besten für Ihren Unterricht funktioniert.

  • Welche Bedürfnisse habe ich beim Unterrichten?
  • Hilft diese Aufgabe meinen Schülerinnen und Schülern tatsächlich beim Lernen?
  • Muss bei allen Schülerinnen und Schülern der Unterricht gleich aufgebaut sein?
  • Müssen die Aufgaben standardisiert sein?
  • Beinhaltet meine Benotung produktives Feedback oder nur Noten?
  • Für welche Aufgaben hatte ich mit meinen Schülerinnen und Schülern bisher nie Zeit?
  • Sind meine Hausaufgaben leicht kopierbar? Kann ein Schüler sie lösen, und allen die Antworten weitergeben?
  • Warum gebe ich diese Aufgabe?
  • Gebe ich meinen Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten und Unterstützung, ihren eigenen Lernprozess zu steuern?
  • Kann ich Anleitungen nur über einen Kanal zur Verfügung stellen, oder gibt es Möglichkeiten, verschiedene Lerntypen anzusprechen?
  • Gibt es Möglichkeiten, meine Schüler Risiken auf sich nehmen zu lassen, damit Lernmöglichkeiten entstehen?
  • Was sind meine vertraglichen Verpflichtungen und wie kann ich sie einhalten?
  • Sind die Aufgaben qualitativ gut?
  • Stimmt die Arbeitsmenge?
  • Gibt es Feedbackmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler?
  • Wie werde ich der Lehrer-Schüler Beziehung am besten gerecht, wenn ich Online unterrichte?

Dies sind harte Zeiten, liebe Kolleginnen und Kollegen. Tauschen Sie sich auch jetzt intensiv über diese Fragen aus – viel Glück!

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